Casa-Museo Antonio Padrón. Centro de Arte Indigenista
Die Casa-Museo Antonio Padrón. Centro de Arte Indigenista belegt in Gáldar das Wohnhaus der Familie des Malers und den Pavillon, der ihm als Atelier diente und in dem sein Werk nach seinem Tod unberührt blieb. Sie gehört zum Museumsnetz des Cabildo von Gran Canaria, das diese Malerei bewahrt, erforscht und vermittelt. Im Treppenhaus zwischen den Geschossen hängen zwei Wandbilder des Künstlers, Niños haciendo cometas und Camellos de la escalera.

Das Haus an der Calle Capitán Quesada geht auf einen funktionalistischen Entwurf des Architekten Miguel Martín Fernández de la Torre zurück: oben lag der Wohnbereich der Familie, unten Räume für wechselnde Zwecke. Im angrenzenden Pavillon von 1947, im regionalistischen Stil errichtet, blieben über hundertfünfzig Arbeiten aus den Schaffensperioden von Antonio Padrón (Gáldar, 1920-1968) erhalten, von akademischen Studien bis zum unvollendeten Bild Piedad.
Das Museum wurde 1971 auf Betreiben der Familie eröffnet und ging 1981 an den Cabildo von Gran Canaria über. 2003 kam der Hausgarten hinzu, die Umbauten von 2014 bezogen das Erdgeschoss des Nachbarhauses ein und gaben dem Haus die heutige Ausrichtung als Zentrum indigenistischer Kunst. Der Rundgang ist selbstständig möglich, mit Touchscreens und einem Faltblatt; Gruppen ab sieben Personen fragen Führungen per E-Mail an.
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