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Playa de Cofete

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Ein wilder Strand von rund zwölf Kilometern im Naturpark Jandía, im Süden von Fuerteventura, erreichbar über eine Sandpiste und mit einem gefährlichen Meer voller starker Strömungen.

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Playa de Cofete, Pájara (Fuerteventura)

Im äußersten Südwesten von Fuerteventura, im Naturpark Jandía und in der Gemeinde Pájara, öffnet sich einer der eindrucksvollsten Strände der Kanaren. Die Playa de Cofete ist ein wilder Streifen von etwa zwölf bis vierzehn Kilometern, der windzugewandten Küste ausgesetzt und von der gewaltigen Bergkette von Jandía bewacht, die nahezu senkrecht zum Ufer abfällt. Es gibt keine Wohnanlagen, keine Promenaden, keine gemieteten Sonnenschirme: nur Sand, Wind, Berge und den Atlantischen Ozean. Es ist das Bild ungezähmter Natur, und deshalb zählt er zu den meistfotografierten und unvergesslichsten Stränden der Insel.

Ein unberührter Strand mitten im Naturpark Jandía

Die Kraft von Cofete liegt in seiner Weite. Der Strand erstreckt sich bis zum Horizont, mit goldfarbenem Sand, der je nach Tageslicht seine Schattierung wechselt, und im Hintergrund bilden die höchsten Gipfel Fuerteventuras eine natürliche Wand. Das Fehlen von Bauten verstärkt dieses Gefühl der Abgeschiedenheit: Hierher kommt man, um zu wandern, den Wellengang zu betrachten und abzuschalten, nicht um Komfort zu finden. Wegen seiner Größe und seines nahezu unberührten Zustands wird er oft als eines der großen Beispiele unberührter Küste des Archipels beschrieben. Er ist ohne Zweifel einer der Strände, die die wildeste Seite der Insel am besten verkörpern.

Sicherheit: gefährliches Meer, Baden nicht empfohlen

Man sollte es klar sagen: Das Meer in Cofete ist gefährlich. Der Strand ist dem offenen Atlantik ausgesetzt, und starker Seegang, Wind und vor allem Rückströmungen sind häufig, die selbst dann aufs offene Meer ziehen können, wenn die Oberfläche ruhig wirkt. Es gibt weder Überwachung noch Rettungsdienst, daher ist das Baden nicht ratsam. Sinnvoll ist es, die Landschaft und Spaziergänge am Ufer mit Vorsicht zu genießen, sich von der Brandungszone fernzuhalten und sich an scheinbar ruhigen Tagen nicht in Sicherheit zu wiegen.

Anfahrt

Der Zugang ist Teil des Erlebnisses. Von Morro Jable führt eine Sandpiste von etwa zwanzig Kilometern über das Bergmassiv von Jandía. Die Fahrt dauert rund eine Dreiviertelstunde, und ein hoher Wagen oder ein Geländewagen wird empfohlen, da die Piste Schlaglöcher und enge Abschnitte aufweist. Wer nicht selbst fahren möchte, kann den Geländebus der TIADHE-Linie 111 nutzen, einen Allradservice, der Morro Jable mit Cofete verbindet; Fahrpläne und Preise sollte man vorher prüfen. Weitere offizielle Informationen über die Insel auf dem Portal von Fuerteventura Tourismus.

Was Sie vor dem Besuch wissen sollten

  • Minimale Ausstattung: im kleinen Ort Cofete gibt es ein Bar-Restaurant (Pepe el Faro), aber erwarten Sie keine Strandausstattung. Bringen Sie Wasser, Verpflegung und Sonnenschutz mit.

  • Treibstoff und Netzabdeckung: in Cofete gibt es keine Tankstelle, und die Mobilfunkabdeckung ist auf weiten Teilen der Strecke schwach. Tanken Sie in Morro Jable und informieren Sie jemanden über Ihre Route.

  • Sehenswürdigkeiten in der Nähe: ganz in der Nähe des Strandes liegen die rätselhafte Villa Winter und ein kleiner historischer Friedhof, zwei der eigentümlichsten Orte der Halbinsel Jandía.

  • Respekt vor der Natur: Dies ist ein geschütztes Naturgebiet. Hinterlassen Sie keinen Müll und fahren Sie nur auf den freigegebenen Pisten.

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