Casa Museo Cayetano Gómez Felipe
Ein kanarisches Wohnhaus aus dem 18. Jahrhundert an der Plaza de la Concepción in La Laguna, unmittelbar am Glockenturm der Concepción-Kirche und mitten in der von der Unesco geschützten Altstadt. Hier lebte der Sammler Cayetano Gómez Felipe (1902-1978) mit seiner Familie und trug Gegenstände des kanarischen Alltags zusammen. Die Räume liegen um einen Innenhof mit Holzgalerien. Zu Fuß gut erreichbar, denn der historische Kern ist größtenteils autofrei.

Das Hausmuseum liegt in einem kanarischen Wohnhaus des 18. Jahrhunderts an der Plaza de la Concepción, direkt neben dem Glockenturm der Concepción-Kirche und damit an einer der bekanntesten Ecken der Altstadt von San Cristóbal de La Laguna. Der Stadtgrundriss gehört zum Unesco-Welterbe, und das Haus bewahrt den traditionellen Grundriss der Stadt: schlichte Fassade zum Platz, Eingangsflur und ein Innenhof mit Holzgalerien, um den sich die Zimmer gruppieren. Der historische Kern ist weitgehend autofrei, das Haus lässt sich also von überall zu Fuß erreichen.
Im Inneren steht die Sammlung von Cayetano Gómez Felipe (1902-1978), der hier mit seiner Familie lebte und Möbel, Keramik, Textilien, Instrumente, Dokumente und Alltagsgegenstände aus mehreren Epochen des Insellebens zusammentrug. Man geht Raum für Raum durch das Haus, sodass die Stücke in genau der Umgebung stehen, für die sie gedacht waren. Das ist auf der Insel selten. Für den Innenhof lohnen sich ein paar zusätzliche Minuten, denn dort wird die Bauweise am deutlichsten. Der Besuch passt gut in einen Rundgang über die Concepción, die Kathedrale und die alten Herrenhäuser der Calle San Agustín.
Das Haus entstand 1703 im Auftrag des irischen Kaufmanns Bernard Walsh und beherbergt heute in der Nummer 13 am Platz die als größte ihrer Art geltende Sammlung kanarischer Antiquitäten: Malerei, Skulptur, Glas, Mobiliar, Textilien, Kleidung, Schmuck, Geschirr, Schmiedearbeiten, Bauteile, Fotografien und Dokumente. Gómez Felipe trug alles innerhalb des Archipels zusammen, und in der Summe erzählt die Sammlung von den Kanaren als Zwischenstation zwischen den Kontinenten.
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