Mirador de los Roques
Aussichtspunkt an der Straße GM-2, auf dem Abschnitt durch das Umfeld des Nationalparks Garajonay, gegenüber der Felsgruppe aus Agando, Ojila, La Zarcita und Carmona. Es sind erstarrte Vulkanschlote, die stehen blieben, als die Erosion das weichere Material ringsum abtrug; von hier reihen sie sich hintereinander auf. Der Halt dauert nur wenige Minuten und liegt direkt am Straßenrand. Mit dem Passat zieht das Wolkenmeer heran und kann die Felsen in kurzer Zeit verdecken.

Der Mirador de los Roques liegt an der GM-2, der Höhenstraße, die La Gomera zwischen San Sebastián und der Inselmitte quert, im Umfeld des Nationalparks Garajonay. Vom Aussichtspunkt sieht man die Felsen Agando, Ojila, La Zarcita und Carmona, vier vor Millionen Jahren erstarrte Vulkanschlote. Die Erosion trug das weichere Gestein ringsum ab und ließ den Lavapfropfen des Schlotes stehen. Der Roque de Agando ist der höchste und beherrscht das Bild.
Es handelt sich um einen Halt an der Straße, nicht um eine Wanderung: Man parkt am Rand, geht wenige Meter und kehrt zurück, weshalb Vorsicht mit dem Verkehr und dem losen Untergrund angebracht ist. Am Vormittag ist die Sicht meist am klarsten, denn im Lauf des Tages schiebt der Passat das Wolkenmeer über diese Flanke, und die Felsen verschwinden manchmal innerhalb weniger Minuten. Hier oben ist es deutlich kühler als an der Küste, auch im Sommer, eine warme Schicht gehört also ins Auto. Auf demselben Abschnitt gibt es weitere Haltebuchten, ein Blick auf das Schild verhindert die Verwechslung mit den benachbarten Aussichtspunkten.
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