Pino Gordo de Vilaflor

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Die Pino Gordo ist eine der größten bekannten Kanarischen Kiefern: 45,12 Meter hoch, mit einem Stammumfang von 9,36 Metern in Brusthöhe, nach Angaben der Gemeinde Vilaflor de Chasna, die ihr Alter auf 700 bis 800 Jahre schätzt. Sie steht am Ortsrand an einem ausgebauten Aussichtspunkt an der Teide-Straße, wenige Gehminuten vom Parkplatz entfernt.

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Fast alle, die von Süden zum Teide hinauffahren, kommen durch Vilaflor, das höchstgelegene Dorf Teneriffas, und fahren direkt weiter Richtung Krater. Deshalb ist es an der Pino Gordo, die anderswo überlaufen wäre, meist ruhig. Der Baum steht an einem ausgebauten Aussichtspunkt an der Straße TF-21, gegenüber dem Forsthaus, wenige Gehminuten vom Parkplatz entfernt.

Es handelt sich um eine Kanarische Kiefer (Pinus canariensis), die endemische Art des Archipels. Ihre dicke Borke isoliert den Stamm, und sie kann etwas, was unter Nadelbäumen selten ist: Nach einem Brand treibt sie wieder aus, direkt aus dem verkohlten Stamm. Ihre Nadeln kämmen außerdem die Feuchtigkeit aus dem Passat, und ein großer Teil des Wassers in den Mittellagen erreicht den Boden auf diesem Weg, Tropfen für Tropfen.

Etwa fünfundzwanzig Meter entfernt wächst die Pino de las Dos Pernadas, die noch höher ist: 56,03 Meter nach Angaben der Gemeinde; sie verzweigt sich in etwa zehn Metern Höhe in zwei etwa gleich starke Arme. Beide Bäume sieht man bei demselben Halt.

Der Besuch ist unkompliziert: kein Eintritt, keine Öffnungszeiten, ein Weg von wenigen Minuten, und eine halbe Stunde reicht aus. Zu bedenken ist die Höhe von rund 1.400 Metern: Auch wenn es an der Küste warm ist, wird es hier nach Sonnenuntergang schlagartig kühl, die Strahlung ist stärker, und der Boden im Kiefernwald besteht aus Nadeln und losem Gestein, also festes Schuhwerk.

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