Mirador de las Narices del Teide
Der Aussichtspunkt Narices del Teide blickt auf die Eruptionsschlote des letzten im Nationalpark verzeichneten Ausbruchs, den des Vulkans Chahorra von 1798, der neunundneunzig Tage dauerte und der letzte war, den die Inseln bis weit in das folgende Jahrhundert erlebten. Von hier sieht man den schwarzen Lavastrom, der die Flanke des Pico Viejo hinablief, einen achthundert Meter breiten Krater, und den Kontrast zwischen dieser jungen Lava und dem übrigen Las Cañadas.

Die Narices del Teide sind die Schlote, aus denen 1798 die Lava des Vulkans Chahorra austrat. Jener Ausbruch, der neunundneunzig Tage andauerte, war der letzte innerhalb des heutigen Teide-Nationalparks, nach denen von Siete Fuentes und Fasnia im Jahr 1704. Der Aussichtspunkt liegt direkt gegenüber dem entstandenen Lavafeld, sodass sich die Szene ohne Erklärung erschliesst: eine Zunge dunklen Gesteins, die von der Flanke des Pico Viejo herabzieht.
Der Pico Viejo mit einem rund achthundert Meter breiten Krater ist der zweithöchste Gipfel des Parks und der Ursprung dieses Stroms. Der Aussichtspunkt liegt an der Strasse durch Las Cañadas und ist ein kurzer Halt, zugleich aber Bezugspunkt des Weges PNT 09, der den Teide mit dem Pico Viejo verbindet und hierher absteigt. Höhe und Exposition sorgen dafür, dass Wind und Kälte auch im Sommer üblich sind.
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