Fronteras, de Henry Naylorverified
Im Teatro Cuyás erzählt dieses Stück dringlichen Theaters mit nur zwei Figuren auf der Bühne vom Konflikt in Syrien und von der Migrationskrise, und zwar in den verflochtenen Monologen eines westlichen Pressefotografen und einer syrischen Graffitikünstlerin. Andrés Lima inszeniert Carolina Yuste und Eneko Sagardoy für Pincheforn Producciones. Neunzig Minuten, Vorstellung mit Ermäßigungen.
Dies ist die zweite der beiden Vorstellungen, die das Teatro Cuyás für Januar 2027 angekündigt hat. Die Inszenierung stützt sich auf den Text und auf zwei Darsteller: Carolina Yuste und Eneko Sagardoy verkörpern eine syrische Jugendliche, die Wände bemalt, und einen idealistischen westlichen Fotografen.
Der Text von Henry Naylor verbindet Realismus, Wagemut, Poesie, Humor und Schauwert und nimmt den Promikult ebenso aufs Korn wie die westliche Gleichgültigkeit gegenüber humanitären Krisen, die täglich über den Bildschirm kommen. Die Karten kosten 23, 20, 15 und 12 Euro.