Fronteras, de Henry Naylorverified
Pincheforn Producciones zeigt das Stück von Henry Naylor in der Regie von Andrés Lima, gespielt von Carolina Yuste und Eneko Sagardoy. Zwei Monologe verflechten sich: der eines jungen westlichen Fotografen, den die Anschläge vom 11. September zum Star machen, und der einer namenlosen syrischen Graffitikünstlerin, die aus ihrem Land fliehen muss. Dauer: neunzig Minuten, Karten von 12 bis 23 Euro.
Der Fotograf nimmt die erste außergewöhnliche Aufnahme von Bin Laden auf und wird zum Star des Journalismus. Die junge Graffitikünstlerin kämpft bis zur letzten Konsequenz für einen Regimewechsel und eine bessere Zukunft ihres Landes. Beide Erzählungen laufen getrennt, bis sie in einem erschütternden Höhepunkt zusammentreffen.
Fronteras behandelt Idealismus, persönliche und berufliche Ethik, das Verhältnis von Westen und Osten, den Konflikt in Syrien und die Migrationskrise, mit Realismus, Wagemut, Poesie und Humor. Zugleich ist es eine Satire auf den Promikult und auf die Trägheit des Westens gegenüber humanitären Krisen.